100 Tage als Geschäftsführer-Duo

Kempten(mori). „Der Wechsel geschieht zur rechten Zeit – wir haben ein gutes Setting, schreiben schwarze Zahlen, sind an einem strategischen Punkt, um die Allgäuer Werkstätten GmbH für die Zukunft gut aufzustellen.“ Michael Hauke – seit 27 Jahren Geschäftsführer der Einrichtung für Menschen mit Unterstützungsbedarf - und Matthias Zimmermann – seit dem 1. Januar 2026 ebenso Geschäftsführer – sind sich einig, wenn es darum geht, die Weiterentwicklung der Allgäuer Werkstätten für die Zukunft voranzutreiben. Seit etwa 100 Tagen tragen Hauke und Zimmermann dafür gemeinsam die Verantwortung. 

Für Matthias Zimmermann ist die AW kein Neuland, so lief seine AW-Laufbahn vom Zivi über ein duales Studium zum Sozialdienst, dann Werkstattleiter in der S-Werkstatt am Eggener Berg, anschließend in der Werkstatt Zeppelinstraße, Prokurist und jetzt Geschäftsführer. Ab 2027 wird er den Allgäuer Werkstätten dann allein vorstehen. Michael Hauke, der vor 27 Jahren aus der freien Wirtschaft in die AW kam, freut sich über die neu gestaltete Zusammenarbeit mit seinem künftigen Nachfolger. „Die Übertragung der Aufgaben als Geschäftsführer wird diesmal ein „Übergangsprozess“ werden. Während ich weniger Verantwortung übernehme, wird Matthias Zimmermann im Laufe des Jahres immer mehr übernehmen“, informierte Hauke im Interview. „Schon jetzt sind strategische Zukunftsfragen und –abläufe in seiner Verantwortung.“ 

Das Jahr als Geschäftsführer-Duo erleichtert Zimmermann den Einstieg in seine neue Aufgabe: „Als Werkstattleiter war ich ein Stück weit näher an unseren Mitarbeitenden – das fehlt mir ein wenig. „Ich habe inzwischen mehr Schreibtisch-arbeit, bin nicht mehr so im Werkstattbereich involviert“, gesteht Zimmermann. Seine Position übernimmt jetzt Klaus Ritter.

„Ich wundere mich hin und wieder, wie „geräuschlos“ der Übergang vom Werkstattleiter zum Geschäftsführer vonstattenging,“ zieht Zimmermann nach 100 Tagen im Amt ein Fazit und freut sich: „Die Akzeptanz ist auf jeden Fall da!“

Michael Haukes Weg ist das Loslassen - er geht 2027 in den Ruhestand. „Das ist ein ganz normaler Prozess“, freut sich Hauke, um dann auch mehr Zeit für seine Familie, darunter auch drei Enkel und seine Hobbies zu haben. 

Rückhalt für sein berufliches Engagement bekommt ebenso Matthias Zimmermann von seiner Familie, seiner Frau und seinen zwei Kindern. Die Allgäuer Werkstätten kennt er seit seiner Jugend: auf dem Weg zum Stadtweiher lief er immer an der Werkstatt Steufzgen  vorbei. Als sein Zivi-Dienst anstand, rieten ihm seine Eltern: „Frag doch dort nach.“ Das ist jetzt über 20 Jahre her… und hat ihn an die Spitze des renommierten Sozialunter-nehmens mit rund 900 Köpfen gebracht. „Hier steht der Mensch im Vordergrund. Die Kommunikation auf Augenhöhe ist entscheidend!“ Dankbar ist Matthias Zimmermann für die Unterstützung des Verwaltungs-rates, ohne den er nicht in seine neue Position gekommen wäre.

100 gemeinsame Tage: „Ich habe das Amt mit Demut angenommen und versuche, mir bei all den Herausforderungen meine Leichtigkeit zu bewahren. Leben und leben lassen ist mein Motto – immer auch mit einer Portion Humor, da wo es passt!“ Diese Sichtweise und den Esprit möchte der 44-jährige sich bewahren. Mit seiner Aufgabe als Geschäftsführer der AW ist er nun auch im Ausschuss „Arbeit“ des Lebenshilfe-Landesver-bandes Bayern, Sprecher der schwäbischen Werkstattleiter und zugleich Mitglied im Vorstand des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Kempten / Oberallgäu vertreten. „Die Vernetzung ist unglaublich wichtig und wurde mit Erfolg von Michael Hauke vorgelebt.“

 

 

  • Zwei Männer stehen nebeneinander vor einer hellen Wand. Der Mann auf der linken Seite trägt einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd, lächelt freundlich. Der Mann auf der rechten Seite trägt einen dunklen Anzug mit einer gestreiften Krawatte und hat ebenfalls ein freundliches Lächeln.
    Seit Anfang des Jahres hat die Allgäuer Werkstätten GmbH ein Geschäftsführer-Duo: Matthias Zimmermann und Michael Hauke. Foto: moriprint

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