Erfolgreiche Teilnahme an den Südbayerischen Meisterschaften im Tischtennis

Kempten/Dietmannsried. „Wir waren das erste Mal hier – aber sicher nicht das letzte Mal“, lobten Sportkoordinator Andreas Schmittner und Turnierleiter Christian Endres die tolle Atmosphäre und den reibungslosen Ablauf beim „Landesweiten Tischtennisturnier 2026 – Südbayerische Meisterschaft“ der Lebenshilfe Bayern unter dem Motto „Aufschlag, Satz und Spiel“ in der Dreifachturnhalle in Dietmannsried. 90 Sportlerinnen und Sportler spielten an 20 Tischtennisplatten um den Einzug in den nächsten Wettbewerb. Kerstin Blank und Alexandra König von den Allgäuer Werkstätten waren auch dabei und holten sich in der 3. Liga der Damen den 1. Platz!

Viel Arbeit hatten im Vorfeld die TT-Abteilung des TSV Dietmannsried und die Allgäuer Werkstätten – hier Tischtennistrainer Michael Thönnessen und seine Helfer – mit der Vorbereitung des Turniers. „Wir haben uns Tischtennisplatten aus Altusried (9), Krugzell (5) und Dietmannsried (6) sowie die Absperrungen ausgeliehen und dank eines ZAK-Lasters in die Halle transportieren können“, erzählte dazu Michael Thönnessen. „Neu war auch die Anforderung hinsichtlich der Zuschauer und Verköstigung“, so TT-Abteilungsleiter Michael Bachschneider. „Wir haben hier neue Erfahrungen gesammelt, freuen uns, dass der Bayerische Landesverband der Lebenshilfe mit unserer Organisation so zufrieden war, und auch darüber, dass das Turnier irgendwann erneut nach Dietmannsried kommen soll.“

Ähnlich reagierte auch Michael Hauke, Geschäftsführer der Allgäuer Werkstätten. „Das kann nur gut für unsere Außenwirkung sein. Unsere Sportler leisten Großartiges und die Kooperation mit dem TSV Dietmannsried klappt hervorragend. Wie wir jetzt gesehen haben, geht das im Tischtennis genauso gut wie vor einigen Jahren beim landesweiten Fußballturnier der Lebenshilfe Bayern.“

Die Wertschätzung für das Turnier ließ sich auch daran ablesen, dass sowohl Bürgermeister Werner Endres als auch die stellvertretende Landrätin Christine Rietzler zum „Startschuss“ des Turniers am Morgen dabei waren. AW-Geschäftsführer Matthias Zimmermann und Werkstattleiter Klaus Ritter waren ebenso vor Ort und drückten den Sportlerinnen und Sportlern die Daumen für ein gutes Gelingen. Gerhard Schneider vom Roten Kreuz hatte lediglich einen „Pflaster-Einsatz“ – und so lief das Turnier auch ohne körperliche Blessuren ab.

Insgesamt nahmen an der südbayerischen Meisterschaft 25 Teams teil, zehn Damen- und 15 Herrenteams. Die diesjährigen Partner-Vereine waren der ASV 1860 Neumarkt, der TSV Dietmannsried und der TV Vohburg. Die Partner-Werkstätten waren die Allgäuer Werkstätten der Lebenshilfe Kempten und der Lebenshilfe Südlicher Landkreis Oberallgäu Sonthofen, die JURA-Werkstätten der Lebenshilfe Neumarkt und die Nordschwäbischen Werkstätten der Lebenshilfe Dillingen.

Glücksgefühle, Freudentränen – aber auch Trauer über ein verlorenes Spiel gehörten dazu. Bei der Siegerehrung am späten Nachmittag wirkten dann alle Spielerinnen und Spieler ein wenig erschöpft, aber glücklich – und so hielten sie stolz ihre Medaillen, Urkunden und Pokale in die Kamera. Für jede Mannschaft gab es dazu von den Allgäuer Werkstätten Kempten als kleines Gastgeschenk ein Päckchen Tischtennisbälle.

Weiter geht es am 18. April in der Halle des ASV 1860 in 92318 Neumarkt. An diesen Nordbayerischen Meisterschaften nehmen 27 Teams teil, acht Damen- und 19 Herrenteams. Der Wettbewerb ist in bis zu fünf Ligen aufgeteilt.

Das Finale wird am 10. Oktober in der Agnes-Bernauer-Halle in Vohburg ausgetragen.

  • Die Abbildung zeigt eine Gruppe von Personen, die an einer Siegerehrung teilnehmen. In der Mitte steht eine Frau mit einer Medaille und einem Zertifikat. Neben ihr steht eine weitere Frau, die einen Pokal hält. Alle lächeln und feiern den Erfolg.
    Kerstin Blank (mit Urkunden) und Alexandra König (mit Pokal) von den Allgäuer Werkstätten waren auch dabei und holten sich in der 3. Liga Damen den 1. Platz. Mit im Bild AW-Geschäftsführer Michael Hauke (links) und AW-Werkstattleiter Klaus Ritter (2.v.l.) und AW-Ehrenbeauftragter Klaus Meyer (rechts), der es sich nicht nehmen ließ, die Veranstaltung fast komplett zu begleiten. Foto: moriprint

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