Erfolgreiche Vermittlungen auf den ersten Arbeitsmarkt

Mit der Vermittlung einer Beschäftigten aus den Allgäuer Werkstätten auf den 1. Arbeitsmarkt ist Integra Kempten / Oberallgäu erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Rebecca Adler arbeitet nun im „smartMotel“ Kempten. Ein weiterer Mitarbeiter konnte zuvor schon in eine sozialversicherungspflichtige Stelle bei der Firma Dambeck vermittelt werden. Damit hat Werner Gäkle, der Beauftragte für Integra bei den Allgäuer Werkstätten im vergangenen halben Jahr wieder einmal bewiesen: „Die Arbeit in den Allgäuer Werkstätten, der Werkstatt für Menschen mit Unterstützungsbedarf, ist keine Einbahnstraße!“

 

Über Integra werden seit mehr als zwölf Jahren Menschen, die nicht optimale Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben, vermittelt. Werner Gäkle hilft den Beschäftigten über einen ausgelagerten Arbeitsplatz, eine Festanstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen. In den vergangenen Jahren ist es dem engagierten Beauftragten für Integra immer wieder gelungen, Menschen mit Unterstützungsbedarf tatsächlich auf dem 1. Arbeitsmarkt unterzubringen – ob im Gastgewerbe, bei Industrie- und Handwerksbetrieben, in Einrichtungen des Gesundheitswesen oder in einem „Grünen Beruf“.

 

Werner Gäkle hat dazu in der Vergangenheit viele Kontakte zu einheimischen Unternehmen geknüpft und sie zur Bereitstellung unterschiedlichster Praktika-Plätze gewinnen können. Bei ihrem Weg auf den 1. Arbeitsmarkt – aktuell üben über 33 Menschen mit Unterstützungsbedarf aus den Allgäuer Werkstätten solch ein Praktikum aus – werden sie von Werner Gäkle begleitet. Er „brieft“ sie für die jeweiligen Unternehmen, ist ihr Sprachrohr beim „Chef“, aber umgekehrt sucht er über die Gespräche mit der Unternehmensleitung auch die optimale Unterbringung auf dem neuen Arbeitsplatz. „Manchen reicht der Arbeitsplatz in den Werkstätten eben nicht – und sie bekommen von uns die Möglichkeit, sich auf dem 1. Arbeitsmarkt auszuprobieren“, erzählt Werner Gäkle. In der Praxis stelle sich dann heraus, wie realistisch solch ein Wunsch ist. 

 

Durch Anpassung des Arbeitsplatzes an behinderungs-bedingte besondere Bedürfnisse wie Arbeitszeit, persönliche Schutzausrüstung, höhenverstellbare Arbeitstische, und ähnliches können bestehende Barrieren in den Unternehmen abgebaut werden. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer werden bei der Aufnahme und Ausübung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung durch Integra der Allgäuer unterstützt. Für die ehemals Beschäftigten der Allgäuer Werkstätten besteht fünf Jahren ein erleichtertes Rückkehrrecht in die Werkstatt-Einrichtung. Das heißt aber nicht, dass sie es bei einer anderen Gelegenheit vielleicht doch noch einmal probieren dürften, denn wie gesagt: „Die Arbeit in den Allgäuer Werkstätten ist keine Einbahnstraße.“

  • Zwei Personen stehen vor einer bunten Wand mit einem grafischen Motiv, das einen Sprühdosen-Engel und Schneeflocken zeigt. Die männliche Person trägt eine Brille und dunkle Kleidung, die weibliche Person hat eine pinke Jacke an und lächelt. Im Hintergrund ist das Wort "smart MOTEL" sichtbar.
    Bei Rebecca Adler hat es geklappt. Sie arbeitet nun als Servicemitarbeiterin im Smart Hotel. Mit ihr im Bild ist Werner Gäkle. Foto: Privat
  • Zwei Männer stehen in einem Raum mit Rollstühlen im Hintergrund. Der Mann links trägt ein graues T-Shirt und eine Jacke, der Mann rechts ein weißes Poloshirt. Beide schauen in die Kamera und lächeln.
    Florian Bornemann ist gelernter Industriemechaniker. Über Integra bekam er seinen neuen Arbeitsplatz bei der Firma Dambeck (Durach). Seine Arbeit umfasst die Wartung und Instandhaltung der Hilfsmittel. Mit im Bild ist Werner Gäkle (rechts). Foto: Werner Gäkle

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