Fertigungsauftrag für hochwertigen Moderationskoffer erhalten
Mit einem neuen Arbeitsprojekt hat man bei den Allgäuer Werkstätten genau den „Geschmack“ von Silvia getroffen. Die jungen Frau mit Unterstützungsbedarf freut sich jeden Tag in der Montage auf diese neue Arbeit: Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen baut sie hier einen sogenannten Moderationskoffer zusammen, dessen Einzelteile zuvor auch in der Metallabteilung hergestellt wurden. „Das macht so Spaß“, erzählt Silvia und weiß auch warum: „Es müssen da ganz unterschiedliche Sachen zusammengebaut werden.“
Auftraggeber des hochwertigen Moderationskoffers ist die Firma ZFBS (Zentrum Führung im Bevölkerungsschutz) in Wildpoldsried. In einem ersten Auftrag sollen 160 solcher Koffer gefertigt und bestückt werden. Ein erster Teil davon wurde auch bereits schon ausgeliefert.
Nachdem die Teile für den Koffer in der Metallabteilung gefertigt werden, kommen sie in die Montageabteilung von Nicole Rosner. Hier wusste sie gleich, wer für die weitere Fertigung in Frage kommt: Silvia. „Zunächst müssen die Schlösser angebracht werden, dann die Füße auf der Unterseite“, berichtet Gruppenleiterin Rosner. „Dann muss eine Matte eingelegt werden, dann die Plexiglasunterteilungen.“ Zum Schluss wird jeder einzelne Koffer noch in einem Karton verpackt und mit einem Aufkleber versehen.
Benötigt werden die Koffer der Firma ZFBS von kommunalen Einrichtungen übrigens im Falle eines Stromausfalls oder bei einem Katastrophenfall. Er soll Führungskräften bei solchen Großschadenslagen helfen, Einsätze geordnet zu planen und zu leiten. Er enthält dabei wesentliche Materialien zur Darstellung der Lage und zur Befehlsgebung. Laut den beiden Geschäftsführern Michael Hauke und Mathias Zimmermann ist das neue Arbeitsprojekt wieder ein gutes Beispiel für die Vielfältigkeit der Arbeitsmöglichkeiten, die die Allgäuer Werkstätten anbieten und leisten können.